Cataway
and a family under sail ...
21. Dezember
Mountain Biking
Wir sind mit einem Mietwagen in den Sueden der Insel nach Souffriere gefahren,
um dort das von den Jungs lang ersehnte Mountain Biking zu machen.
Nach einer kurzen Einweisung des Fuehrers ueber die verschiedenen Wege und die
Handhabung der Fahrraeder wurden wir uns selbst ueberlassen und durften die Wege
eigenstaendig erkunden. Sie waren nach Schwierigkeitsgrade eingeteilt, von
leicht, ueber mittel bis schwer und einen sehr schweren Weg gab's auch, den
Tinker Trail, benannt nach einem hier beruehmten Radfahrer.
So fuhren wir also durch dieses Terrain, vorbei an Plantagen vom 17. und 18.
Jahrhundert, die damals von Sklaven betrieben wurden.
Es war alles sehr zugewachsen, wie in einem Regenwald - so koennt Ihr es Euch
vorstellen. Kleine Wege, meist Rundwege, wurden angelegt, die je nach
Schwierigkeitsgrad eben und leicht zu befahren waren, oder aber auch mit vielen
Steinen und Wurzeln, steil hoch ( o ja, wir haben auch geschoben) und auch steil
abwaerts gingen - wir mussten viel im Stehen radeln ( = Muskelkater ??) !
Natuerlich haben wir uns auch den Tinker Trail nicht nehmen lassen und dachten,
wir schaffen das schon irgendwie. Anfang sind wir noch gefahren, dann

ging es
ueber einen kleinen Bach mit groesseren Felsen, ueber die wir - die Fahrraeder
tragend - balanciert sind.
Wir kamen an ein Steilstueck, der Weg nur 30 cm breit, links gings den Berg
hinab, recht steil hoch, und es war ein Seil gespannt, um sich zu halten.
Hmmm... also, das Rad ueber die linke Schulter geworfen, und hoch marschiert
sind wir. Aber die naechste Huerde erschien uns dann doch zu steil und schwierig,
so dass wir die Raeder da dann abgestellt hatten, und den Berg dann laufend
erklimmt haben. Aber selbst das war ein sehr steiler Marsch, ueber Felsen und
Wurzeln, die Oberschenkel brannten, der Schweiss lief.
Am Gipfel belohnte uns die Aussicht ueber die Bucht und die Pitonberge fuer all
die Muehe, und man durfte eine Klocke klingeln - geschafft!!!
Nun mussten wir nur noch wieder hinabsteigen, was den mueden Beinen dann auch
nicht unbedingt viel leichter viel, aber wir haben es gemeistert ( mit nur einem
Sturz, ein paar blauen Flecken und Schrammen :)
Wir hatten alle richtig viel Spass, das Fahrrad fahren war klasse, so was haben
wir in der Art und in so einer tollen Umgebung noch nie gemacht. Es war eine
Herausforderung, die wir gerne und auch gut in Angriff genommen haben. Lange
Ruhepausen waren nicht angesagt, denn die kleinen biestigen Moskitos
attackierten uns in Windeseile, also blieben wir die ganze Zeit immer fleissig
in Bewegung.
Wir liessen den Nachmittag am Sandy Beach ausklingen, schonten unsere mueden
Muskeln und verwoehnten uns mit einem leckeren Abendessen in der Beachbar. Was
fuer ein schoener Tag!

zurueck
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