Cataway
and a family under sail ...
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                                                                                  BARBADOS


Einige Fakten ueber Barbados:

Barbados ist die östlichste Insel der Inselkette der kleinen Antillen und liegt im Atlantischen Ozean.
Im Gegensatz zu vielen der benachbarten
Karibikinseln
ist Barbados nicht vulkanischen Ursprungs sondern ist der höchstgelegene Teil eines unterseeischen Kalksteinrückens. Das Kalksteinplateau erreicht im Mount Hillaby eine Höhe von 336 m. Die groesste Stadt ist Bridgetown.
Das Klima von Barbados ist ganzjährig warm mit geringen Temperaturunterschieden und einem Jahresmittel von 26° Celsius. Die Niederschläge konzentrieren sich auf die Regenzeit von Mai bis Oktober und erreichen im zentralen Hochland 2000 mm pro Jahr.
Die Kindersterblichkeit liegt bei elf Toten auf tausend Geburten. Die Lebenserwartung liegt bei 76,4 Jahren und der Alphabetisierungsgrad bei 97,6 %. Ca. 70 % der Bevölkerung sind
anglikanischen
Glaubens. Insgesamt gehören 95 % dem Christentum an.
Die Bevölkerung selbst setzt sich zu etwa 90 % aus den Nachkommen der afrikanischen Sklaven, ca. 4 % Weiße vorwiegend britischer und irischer Abstammung sowie Asiaten (Inder und Chinesen) und
Mulatten
zusammen. Die korrekte Bezeichnung der Einwohner von Barbados lautet Barbadier deren Lebensstil überwiegend noch sehr an die Zeit der britischen Kolonialzeit erinnert.
1625 übernahm England die Insel von den Portugiesen. Bis 1962 blieb sie danach in britischem Besitz. 1627 begann die Besiedlung der zu diesem Zeitpunkt menschenleeren Insel durch Großbritannien. Barbados' Wirtschaft blieb bis weit in das 20. Jahrhundert stark von der Zucker-, Rum- und Sirupproduktion abhängig.
Die in den Anfängen nur für die englischen Plantagenbesitzer geltenden Rechte wurde nach der vollen Sklavenemanzipation 1838 bis hin zur Unabhängigkeit am 30. November 1966 auf die schwarze Bevölkerungsmehrheit ausgedehnt. Von 1958 bis 1962 war Barbados eine Provinz der
Westindischen Föderation
. Nach der Unabhängigkeit entwickelte sich in Barbados eine parlamentarische Demokratie, die sich ihrer Geschichte und Traditionen bewusst ist.

Flagge Wappen
Wahlspruch: Pride and Industry
engl., „Stolz und Fleiß“
Amtssprache Englisch
Hauptstadt Bridgetown
Staatsform Konstitutionelle Monarchie, Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt
Königin Elisabeth II.

vertreten durch Generalgouverneur Clifford Husbands

Regierungschef Premierminister David Thompson
Fläche 430 km²
Einwohnerzahl 279.912 (Quelle: CIA 2006)
Bevölkerungsdichte 647 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 10.300 US-Dollar (2005)
Währung Barbados-Dollar
Unabhängigkeit von Großbritannien am 30. November 1966
Nationalhymne In Plenty and In Time of Need
Zeitzone UTC -4
Kfz-Kennzeichen BDS
Internet .bb
Telefonvorwahl +1 (246) siehe NANP

 






23. Juli

Wir sind heute Nachmittag ziemlich geschafft in Barbados angekommen. Clint hat uns von Flughafen abgeholt und uns in die Marina gefahren. Wir waren froh, unser Boot wieder zu sehen, jedoch gab es auch schlechte Nachrichten, denn es ist doch einiges waehrend der Ueberfahrt kaputt gegangen. Wir werden wohl die naechsten Tage damit zu tun haben, ein recht lange Liste abzuarbeiten.


                                                     Blick vom Boot auf die Anlage Port St. Charles

                           Port St. Charles

       
24. Juli
Heute morgen bin ich erst mal rueber in zur Rezeption der Anlage, um uns Zugang zu dem hiesigen WIFI Internet Zugang zu verschaffen. Hat ne Weile gedauert, aber dann gab's das Passwort und wir sind nun wieder online.
Waehrend ich erst mal unsere saemtlichen Taschen ausgeraeumt habe - wir hatten 7 grosse Taschen und 8 Stueck Handgepaeck! - haben Mathias und die Jungs angefangen, das Boot von aussen zu entsalzen. Oje - ein Job, der Tage dauern wird. Das Salz hat sich schon tief in die Reling reingefressen, man muss feste schrubben, um es wieder abzubekommen.

                                                                  Hier liegt unser Boot
                                                              Cataway

Am Nachmittag sind Niklas und ich mit dem Dinghi in die kleine Stadt ganz in der Naehe gefahren, Speightstown.
Wir haben das Dinghi am Pier festgemacht und haben uns auf die Suche nach einem Supermarkt gemacht. Es gibt hier einen Pub und ein Restaurant, eine Apotheke, einen Videoverleih, einen Dollarstore, einen Eisladen, einen Fischladen, einen kleinen Moebelladen, ein paar kleine Gemuesestaende am Strassenrand und den Supermarkt.
Mein erster Eindruck des Supermarktes war " oh, der ist ja recht gross, da finden wir sicher alles" ... hmmm, der zweite Eindruck war " wo ist denn hier das Obst und Gemuese - und wo gibt es Fleisch und Wurst?"
Es gab Aepfel und Trauben ( die muessen Goldkerne gehabt haben, so teuer wie die waren!), Eisbergsalat ( es gab nur die eine Sorte Salat), Kartoffel, Karotten, Zwiebel und noch so ein paar anderen nicht identifizierbare Sorten Knollengemuese.
Weiter zu den Frischwaren, wir kauften Milch, Streichkaese und Cheddarkaese. Cheddar ist wohl sehr beliebt, denn das war der einizige Hartkaese den es in allen Varianten gab, mild, gewuerzt, scharf, usw... kleine und grosse Stuecke, aber eben keinen anderen Kaese!  Ja, und wo ist denn hier nur die Wurst? Es gab Schinken und sonst nix anderes. Also hab ich halt Schinken und Cheddarkaese gekauft.
Es gab keinen Metzger, keinen Baecker, nix frisches.
Abgepackte Hamburger haben wir gekauft, weil uns die Fleischsorten im Gefrierregal nicht wirklich Appetit machten: Schweinsohren und Huehnerfuesse ( und ich mach jetzt keine Witze!).
So war unser Einkauf nicht wirklich erfolgreich, aber immerhin haben wir wieder einen halbwegs aufgefuellten Kuehlschrank. Am Samstag ist hier Markt, vielleicht gibts da mehr Auswahl.


25. Juli
Heute morgen sind wir recht frueh aufgestanden, es wird hier schon um 5 Uhr morgens hell, und abends um 7 ist es schon wieder stockfinster. Mathias war am Vormittag bei uns in der Kabine am Computer, da haben wir die Klimaanlage laufen und er kann bei geschlossener Tuer was arbeiten.
Die Jungs haben ein wenig Schule gemacht - noch sind sie am vorarbeiten, erst naechste Woche geht es richtig los.
Dann ging's weiter mit Salzentfernen. Das kluge Internet hat uns einen Tip verraten : mit Essig gehen Salzflecken viel leichter Weg! So konnten wir schneller mehr wegschaffen.
Die Jungs wollten am Nachmittag mit dem Walker Bay segeln gehen. Sie haben es aber nicht richtig zusammengebaut, so dass das ganze in einer kleinen  Katastrophe endete, und sie nicht wirklich segelten.


                 Tim baut das Walker Bay auf                                 ...   erst wird ein bisschen gesegelt
                                 


               ...   und dann wird abgeschleppt !!!                               Also sind sie doch lieber kayaken gegangen.
            



26. Juli

Heute morgen sind Mathias und ich mit unserem Bootsnachbarn mit dem Auto nach Holetown gefahren, um in der Supercenter , ein grosser Supermarkt, einkaufen zu gehen. Nachdem mein letzter Einkauf nun doch nicht so erfolgreich war, waren wir ueber das vielfaeltige Angebot angenehm ueberrascht. Es gab zwar immernoch nicht so viel Gemuese und Obst wie erhofft, aber wir haben einen guten Vorrat an Fleisch und Brot angelegt.
Den Rest des Tages haben wir gefaulenzt. DIe Jungs haben wieder ein bisschen Schule gemacht.. man sieht ihnen die Freunde richtig an, gel?

                           

Anschliessend sind Mathias, Tim und Nick sind an das nahegelegene Wreck gefahren und sind schnorcheln gegangen, ich habe derweil ein Mittagsschlaefchen gehalten.
Abends waren wir hier nebenan im Yacht Club gegessen, war super lecker.


27. Juli

Nach einem gemuetlichen Ausschlafen und einem frischen Bananenshake zum Fruehstueck waren wir heute mittag von einem Freund von uns in einen Sportsclub im Landersinneren zum Lunch eingeladen.
Wir trafen ihn dort mit seiner Familie, er hat 3 Kinder, und hatten einen sehr netten Nachmittag.
Auf dem Heimweg haben wir noch eine kleine Rundtour der noerdlichen Haelfte von Barbados bekommen.
Die Insel ist sehr gruen, huegelig und toll bewachsen. Bilder davon sind unter Photos zu sehen, oder klickt
einfach hier auf PHOTOS .


28. Juli

Nach den ueblichen Morgentaetigkeiten, Mathias
am Computer und die Jungs an ihren Schularbeiten, standen am Nachmittag wieder ein paar Bootsreparaturen an.
Clint kam vorbei und die Dinghyhalterung wurde repariert.  

Spaeter sind Tim, Niklas und Nicole noch an das
nahegelegene Riff gefahren, um dort schnorcheln zu gehen. Wir haben viele kleine bunte Fische gesehen und auch eine kleine Moraene.

Abends haben wir den Fitnessraum besucht und ein kleines Workout gemacht. Spaeter stand eine Runde Karten spielen auf dem Program, es wurde Poker gezockt.



29. Juli

Heute nachmittag sind wird mit dem Dinghy nach Bridgetown gefahren. Es waren 10 Meilen einfacher Weg mit dem Dinghy, also doch ein ganzes Stueck.
Leider hatten wir unser Schloss fuer das Dinghy vergessen, so dass wir der Gegend nicht ganz trauten und Mathias dann doch lieber am Dinghy blieb, waehrend wir ein wenig durch die Strassen liefen. Nun ja, ich will nur soviel sagen - er hat nicht wirklich so viel verpasst, es war recht voll, relativ schmutzig und die Laeden waren nicht sehr spannend.
Also ich weiss nicht, ob wir da noch mal hin gehen. Da wollen wir uns lieber noch die Sued- und die Ostkueste anschauen, die sehr schoene Straende, Berge und Vegetation haben.

      

      



30. Juli

Heute war ein Regentag. Wir haben nichts besonders unternommen, daher bleibt der Bericht fuer den heutigen Tag aus.
Aber halt, ich will noch den tollen Sonnenuntergang hinzufuegen... trotz des verregneten Tages hatten wir einen traumhaften Sonnenuntergang, der auf alle Faelle ein paar Photos wert war:

     sunset  sunset

      


31. Juli

Die Sonne scheint wieder und wir haben uns fuer 2 Tage ein Mietwagen genommen, um ein wenig die Insel und die anderen Straende an der Sued und Ostkueste zu erkunden. Mathias konnte leider nicht mitkommen, so bin ich mit den Jungs alleine losgefahren.
Das erste Ziel war "Surfers Rock", ein Wellenreiterstrand im Sueden Barbados. Leider waren dort zu viele Felsen und auch im Wasser war es sehr steinig, so dass wir recht schnell unser Ziel Nr. 2 in Angriff genommen haben: "Crane Beach".
Crane Beach war einfach paradisisch. Hier gleich ein Bild, damit Ihr versteht, was ich meine:

                                                  

  

Wir waren fast die einzigen an diesem weissen, weiten Traumstrand. Die hohen Wellen waren ideal zum Skimboarden und Boggieboarden, und einfach zum reinspringen. Wir waren den ganzen Nachmittag dort, die Jungs waren nicht aus dem Wasser rauszukriegen. Genug der Worte, die Bilder sagen den Rest:
 
    

    

Auf dem Heimweg machten wir noch Stop in einem grossen Supermarkt und bekamen dort viele Fruechte und andere Lebensmittel, die es in unserem kleinen Oertchen nicht gibt.
Nach einigen Umwegen ( auf gut Deutsch - ich habe mich ordentlich verfahren; es gibt hier kaum Verkehrsschilder und auf der Karte sind nicht alle Strassen eingezeichnet !) kamen wir bei Anbruch der Dunkelheit wieder zurueck ans Boot - sandig, salzig und totmuede.

Morgen haben wir den Jeep noch, wir wollen dann mit Mathias nochmal gerne zu Crane Beach und an die Ostkueste. Mehr dann im August Logbuch.

 


vor zum August