Cataway
and a family under sail ...
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Mai 2009

Nach unserer Segelpause, die wir aus beruflichen Gruenden einlegen mussten, sind wir nun wieder auf dem Boot, zumindest als "Teilzeitsegler", aber immerhin.
Cataway lag die ganze Zeit in Antigua und hat auf diverse Reparaturen gewartet. Tim, Niklas und ich waren schon vorgereist, waehrend Mathias noch in Florida zu tun hatte. Aber auch fuer uns gab es viel zu tun. Erst mal stand ein Bootsputz auf dem Programm, dann mussten wir wieder alles in Betrieb nehmen und diverse Oelwechsel etc arrangieren.
Leider wurde Tim dann sehr krank, ein deftige Grippe hielt meinen grossen Helfer bettgefesselt. Nach einigen Tagen schweren Hustens und hohen Fieber haben wir uns auf dem Weg zum Arzt gemacht und ein Rezept fuer Penicillin eingesammelt. Das hat dann angeschlagen und es ging ihm dann auch schon bald wieder besser.
Nik bekam einen Haarschnitt auf Antigua, ein ganzes Stueck kuerzer, aber noch immer lang ( er wollte sie super kurz haben aber ich habe mich nicht getraut, mehr abzuschneiden - am Ende gefaellt es ihm nicht und ich bin Schuld ! ha !)

                                                Nik mit frisch geschnittenen Haaren


Als Mathias wieder zu uns stoss, legten wir ab Richtung Norden. Unser Ziel waren die British Virgin Islands, mit einem Stop in
St. Martin.
Wir waren raus aus dem Segelrhythmus und mussten uns erst mal wieder eingewoehnen.
Die Fahrt nach St. Martin war recht unspektakulaer, wir waren froh drueber. Wir haben geangelt, leider aber nur Baracuda gefangen, den wir nicht essen moechten.

              Nik versucht sein Glueck    Baracuda
 
St. Martin ist nur 87qkm gross und die kleinste Insel der Welt, die in 2 Laender aufgeteilt ist, Frankreich (Saint Martin) und Holland ( Sint Maarten). Frankreich hat die etwas groessere, noerdliche Haelfte, man zahlt mit Euro und Holland hat die kleinere, suedliche Haelfte und hier zahlt man entweder mit US Dollar or hollaendischen Gulden. 
Da wir vom Sueden kamen, legten wir zuerst an der hollaendischen Seite in St. Marteen an, die uns aber irgendwie nicht so gut gefallen hat. Zwar konnte man toll und sehr guenstig einkaufen ( und haben das gerne ausgenutzt), aber die hohen Hotelanlangen am Strand erinnerten uns mehr an Mallorca als an die Karibik.
Daher brachen wir auf, um die franzoesische Seite kennenzulernen, die uns viel besser gefallen hat.
Es herrschte ein Flair wie in einer kleinen suedfranzoesischen Stadt. Auch das frische Baguette und die Crossaints am Morgen haben wir gerne genossen - darin sind die Franzosen einfach unschlagbar.

     St. Martin   St. Martin

Um Mathias' leider sehr knappen Zeitplan einzuhalten, konnten wir gar nicht so lange in St. Martin bleiben, wie wir wollten, sondern nutzen das naechst beste gute Wetter, um unser Ziel, die British Virgin Island anzusteuern.
Von dort aus musste Mathias wieder zurueck nach Florida fliegen. Die Jungs haben erfolgreich ihr erstes Jahr Homeschooling ueber Oak Meadow abgeschlossen, und erfreuten sich ihrer Ferien. Da ich eine gute Vertretung im Buero habe, kann ich mit den Jungs nun fuer die Sommerferien auf dem Boot bleiben.

Fuer all die, die sich nun ueber das neue Format der Reiseberichte wundern, lasst mich erklaeren: Die Festplatte meines Laptops, auf dem ich das Webseitenprogramm habe, ging kaputt und musste ersetzt werden.
Ich hatte bereits angefangen, noch in Antigua die ueblichen Tagesberichte zu schreiben, aber diese Daten gingen durch den Absturz der Festplatte verloren. Da ich diesen Bericht fuer Mai nun jetzt im Juni nachtragen, habe ich beschlossen, das Format dahingehend zu aendern, dass es keine Tageberichte mehr gibt, sondern Zusammenfassungen, und dafuer vielleicht mehr Bilder.


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